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Windows Vista startet mit Service-Pack 2 langsamer



Das 2. Service-Pack für Windows Vista ist fertig und soll noch in diesem Quartal zur Verfügung stehen. Im laufenden Betrieb wird die ungeliebte Windows-Version schneller, der Start dauert allerdings länger. Wer nur installieren will, was wirklich nötig ist, sollte auf das automatische Update warten, rät das Computermagazin c’t.

Windows Vista hat in der Fachwelt und bei Anwendern einen schweren Stand: Der Vorgänger XP sowie der designierte Nachfolger Windows 7 sind schneller, handhabbarer, weniger hardwarehungrig und damit beliebter – und doch ist Vista auf unzähligen PCs installiert, die in den vergangenen drei Jahren verkauft wurden. Mit dem Service Pack 2 soll einiges besser werden: Im c’t-Test war Vista im laufenden Betrieb tatsächlich flotter und angenehmer zu bedienen.

Beim Start zeigt sich der Desktop ebenfalls früher, doch ist das nur ein Trick: Bis das System betriebsbereit ist, braucht es zehn Sekunden mehr Zeit als bisher. Microsoft bietet im Internet verschiedene Pakete für das Service-Pack an. „Wer es einfach mit der Update-Funktion einspielt, aktualisiert nur, was ihm wirklich fehlt und verschwendet auch nicht Speicherplatz für unterschiedliche Sprachen“, erläutert c’t-Redakteur Axel Vahldiek.

Mit dem automatischen Update haben Vista-Anwender bisher schon alle sicherheitsrelevanten Aktualisierungen erhalten. Neu mit dem Service-Pack kommen hunderte so genannter Hotfixes, kleine Veränderungen, die Windows-Software erweitern oder Fehler ausbügeln. Hinzugefügt hat Microsoft etwa Funktionen wie die Desktop-Suche Windows Search 4.0 und die Musikwiedergabe über Bluetooth-Stereo-Kopfhörer.

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